Präzise Diagnostik mit moderner MRT-Untersuchung in Rostock
Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist eine innovative Untersuchungsmethode, die detaillierte Bilder des Körpers ohne Röntgenstrahlung erstellt. Sie ermöglicht eine präzise Darstellung von Organen, Gelenken und Geweben, was eine gezielte medizinische Beurteilung erleichtert. In unserer Praxis in Rostock setzen wir moderne MRT-Technik für eine sichere und schonende Diagnostik ein.
Präzise Diagnostik mit moderner MRT-Untersuchung in Rostock
Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist eine innovative Untersuchungsmethode, die detaillierte Bilder des Körpers ohne Röntgenstrahlung erstellt. Sie ermöglicht eine präzise Darstellung von Organen, Gelenken und Geweben, was eine gezielte medizinische Beurteilung erleichtert. In unserer Praxis in Rostock setzen wir moderne MRT-Technik für eine sichere und schonende Diagnostik ein.
Was ist die Magnetresonanztomografie (MRT)?
Die Magnetresonanztomografie – kurz MRT oder MR – ist ein modernes, bildgebendes Verfahren der radiologischen Diagnostik.
Sie ermöglicht eine präzise Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im menschlichen Körper – ganz ohne Strahlenbelastung.
Herkunft des Begriffs
Der Begriff „Tomografie“ stammt aus dem Griechischen:
τομή (tome) = Schnitt
γράφειν (graphein) = schreiben
Entwicklung der MRT
Die MRT wurde ab dem Jahr 1973 wesentlich von Paul C. Lauterbur und Sir Peter Mansfield entwickelt.
Für ihre bahnbrechende Arbeit erhielten beide im Jahr 2003 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin.
Wie funktioniert die MRT?
Während der Untersuchung liegt die Patientin oder der Patient in einem starken, homogenen Magnetfeld.
Dieses bewirkt, dass sich die Wasserstoffprotonen im Körper entlang der Magnetfeldachse ausrichten.
Durch gezielte Radiowellenimpulse werden diese Teilchen aus ihrer Ausrichtung gebracht.
Die bei der Rückkehr abgegebene Energie ist abhängig vom umliegenden Gewebe – sie wird von einem hochempfindlichen Computersystem gemessen und zu Bilddaten umgewandelt.
Bildqualität und Darstellung
Mit der MRT können Schnittbilder in allen Raumebenen sowie 3D-Rekonstruktionen erstellt werden.
Ein besonderer Vorteil liegt im hervorragenden Weichteilkontrast – ideal zur Darstellung von:
Muskeln
Sehnen
Organen
Bändern und Gelenken
Vorteile der MRT
✅ Keine Strahlenbelastung
Im Gegensatz zu Röntgen- oder CT-Untersuchungen kommt die MRT ohne ionisierende Strahlung aus.✅ Hervorragende Bildqualität
Die MRT ermöglicht besonders detaillierte Bilder von Weichteilgewebe.✅ Hoher diagnostischer Wert
Sie wird eingesetzt, wenn andere Verfahren (z. B. Röntgen, Ultraschall) keine eindeutigen Befunde liefern oder wenn Bewegungen und Funktionsprozesse im Körper untersucht werden sollen.
Wann ist eine MRT besonders aussagekräftig?
Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist bei zahlreichen Fragestellungen das bildgebende Verfahren der Wahl – insbesondere dort, wo andere Verfahren wie Computertomografie (CT), Sonografie oder Röntgen an ihre Grenzen stoßen.
Für die Einschätzung, ob eine MRT in Ihrem Fall sinnvoll ist, steht Ihnen unser radiologisches Fachpersonal jederzeit gerne beratend zur Seite.
Kopf / Hals
Akute Schlaganfalldiagnostik und chronische Durchblutungsstörungen
Entzündliche Prozesse des Gehirns oder der Gesichts- und Halsweichteile
Tumordiagnostik
Abklärung bei Schwindel, zentralen Sehstörungen, Kopfschmerzen
Metastasenverdacht
Multiple Sklerose
Untersuchung von Hirnnerven, Schädelbasis und Hypophyse
Abklärung von Kleinhirn, Hirnstamm und Halsmark
Beurteilung intrakranieller Gefäße (z. B. Verschluss, Stenose, Aneurysma)
Gefäßdarstellung im Halsbereich zur Therapieplanung (z. B. Stent, Operation)
Abdomen / Becken
Leber
Beurteilung von Lebervergrößerung oder Leberverfettung
Abgrenzung gutartiger (z. B. Hämangiome, FNH, Zysten) von bösartigen Erkrankungen (z. B. HCC, Metastasen)
Exakte Lokalisation von Herden zur OP-Planung
Messung des Eisengehalts (z. B. bei Hämochromatose)
Therapieverlaufskontrolle
Gallengangsystem
Nichtinvasive Darstellung (MRCP)
Abklärung bei Gallenabflussstörung (z. B. Tumor, Steine, Entzündung)
Pankreas
Diagnostik von Pankreaskarzinom und Pankreatitis
Differenzierung von Zysten (z. B. Pseudozysten, IPMN)
Therapieverlaufskontrolle
Nieren und Nebennieren
Abklärung einer Harnstauung (MR-Urografie)
Differenzierung gutartiger und bösartiger Nierenveränderungen
Beurteilung auffälliger Nebennieren (z. B. Adenome, Karzinome)
Dünn- und Dickdarm
Beurteilung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
Darstellung von Fisteln, Abszessen, Engstellen (z. B. mittels MR-Sellink oder MR-Kolonografie)
Kontrolle bei perianalen Fisteln oder nach Rektumentfernung
Bauchgefäße
Erfassung und Verlaufskontrolle arterieller Aneurysmen, v. a. der Bauchaorta
Darstellung von Engstellen an Nieren-, Becken- und Beinarterien
Urogenitalorgane
Tumordiagnostik im Bereich der Ovarien, des Uterus, der Prostata oder der Harnblase
Gelenke
Beurteilung von Knochen, Bändern und Weichteilen nach Trauma
Diagnostik von Arthrose und Knorpelschäden
Abklärung bei Impingement-Symptomatik
Ursachenklärung bei wiederholten Luxationen
Darstellung entzündlicher Veränderungen (z. B. bei Rheuma)
Wirbelsäule
Abklärung von Bandscheibenvorfällen
Diagnostik bei Einengungen des Spinalkanals oder der Nervenwurzelkanäle
Tumor- und Entzündungsdiagnostik
Multiple Sklerose
Abklärung einer Spondylolisthesis
Frakturdiagnostik (z. B. bei Osteoporose – zur Beurteilung von Alter und Ausdehnung)
MR-Angiografie (MRA)
MRA ohne Kontrastmittel
Time-of-Flight (TOF)-Angiografie
Phasenkontrastangiografie (PCA)
→ geeignet bei Kontrastmittelunverträglichkeit oder Niereninsuffizienz
MRA mit Kontrastmittel
Darstellung arterieller und venöser Gefäße oder Bypässe aller Körperregionen
Möglichkeit zur 3D-Rekonstruktion
Prostata
Multiparametrisches MRT (mpMRT) zur Früherkennung und Beurteilung eines Prostatakarzinoms
Detektion feinster Veränderungen in Gewebsarchitektur und Zelldichte
Spezialtechniken der MRT
Diffusionswichtung
Perfusionswichtung
Suszeptibilitätswichtung
Wichtige Hinweise vor der MRT-Untersuchung
Vor der Untersuchung erhalten Sie einen Aufklärungsbogen. Bitte lesen Sie diesen sorgfältig durch und füllen ihn vollständig aus.
Magnetfeld – Entfernen Sie metallische Gegenstände
Die MRT arbeitet mit starken Magnetfeldern. Bitte entfernen Sie vor der Untersuchung:
Schmuck
Piercings
Uhren
Mobiltelefone
Haarnadeln
Brillen
Geldbörsen
Scheckkarten
Sonstige magnetische oder metallische Gegenstände
Bitte verwenden Sie im Untersuchungsbereich keine metallhaltigen Kosmetika, z. B. Lidschatten.
Wichtige medizinische Hinweise
Bitte informieren Sie uns unbedingt:
über eine bestehende Schwangerschaft
über bekannte Medikamentenallergien
falls Sie unter Platzangst leiden (ggf. ist eine medikamentöse Beruhigung möglich)
Je nach Fragestellung wird gegebenenfalls ein Kontrastmittel eingesetzt. Die Auswahl erfolgt individuell durch den behandelnden Arzt.
Ablauf der MRT-Untersuchung
Sie liegen während der Untersuchung auf einem Untersuchungstisch.
Es werden sogenannte Messspulen auf die zu untersuchende Körperregion aufgelegt.
Bei Untersuchungen mit Kontrastmittel erhalten Sie vorab eine Venenverweilkanüle.
Danach werden Sie in den Magnettunnel gefahren.
Bitte beachten Sie: Die MRT verursacht laute Klopfgeräusche. Sie erhalten Ohrstöpsel und/oder Kopfhörer zum Schutz und zur Beruhigung.
Wichtiger Hinweis zur Bewegung
Während der gesamten Untersuchung ist es wichtig, vollkommen ruhig zu liegen.
Schon kleinste Bewegungen können die Bildqualität beeinträchtigen und die Diagnostik erschweren.
Bei Untersuchungen im Bauchbereich erhalten Sie Atemkommandos per Lautsprecher, um optimale Bilder zu gewährleisten.
Überwachung und Sicherheit
Während der Untersuchung werden Sie ständig visuell und akustisch überwacht.
Sie erhalten eine Notfallklingel, mit der Sie jederzeit Kontakt zum Fachpersonal aufnehmen können.
Unsere medizinisch-technologischen Radiologiefachkräfte (MTR) stehen Ihnen jederzeit zur Seite.
Dauer der Untersuchung
Die Untersuchungsdauer beträgt – je nach Körperregion und Fragestellung – zwischen 10 und 40 Minuten.
Kontrastmittelgabe – Nutzen und Risiken
In bestimmten Fällen wird ein Kontrastmittel eingesetzt, um z. B.:
entzündliche Prozesse besser darzustellen
zwischen gutartigen und bösartigen Tumoren zu unterscheiden
In der Regel ist das MRT-Kontrastmittel gut verträglich. In seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen kommen:
Leichte Reaktionen: z. B. Hautausschlag, Übelkeit
Mittelschwere Reaktionen: z. B. Atemnot, Herzrasen
Seltene schwere Reaktionen: z. B. Kreislaufversagen
Die Behandlung möglicher Reaktionen erfolgt durch unsere erfahrenen radiologischen Fachärztinnen und Fachärzte.
MRT mit Kontrastmittel – Wann und warum?
Bei vielen Fragestellungen verbessert die zusätzliche intravenöse Gabe eines Kontrastmittels die Aussagekraft der Magnetresonanztomografie (MRT).
Was enthält das MRT-Kontrastmittel?
Das Kontrastmittel enthält Gadolinium, ein Metall aus der Gruppe der seltenen Erden.
Gadolinium verändert lokal das Magnetfeld in der untersuchten Körperregion – abhängig von der jeweiligen Gewebeart.
Dadurch können Weichteilstrukturen besser unterschieden und Veränderungen klarer erkannt werden.
Einsatzmöglichkeiten des MRT-Kontrastmittels
Kontrastmittel hilft insbesondere bei:
der Darstellung von Entzündungen
der Abgrenzung gutartiger von bösartigen Tumoren
der genauen Beurteilung von Organen und Gewebestrukturen
Verträglichkeit und mögliche Nebenwirkungen
Im Allgemeinen wird MRT-Kontrastmittel sehr gut vertragen.
In seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen kommen, zum Beispiel:
Leichte Reaktionen: Übelkeit, Hautausschlag
Mittelschwere Reaktionen: Atemnot, Herzrasen
Seltene schwere Reaktionen: Kreislaufversagen
Unsere radiologischen Fachärztinnen und Fachärzte sind auf solche Situationen vorbereitet und übernehmen gegebenenfalls die medizinische Versorgung.
Wichtige Hinweise zur Kontrastmittelgabe
Vor der Gabe eines MRT-Kontrastmittels gibt es zwei wesentliche medizinische Aspekte zu beachten:
1. Allergien
Sollten bei Ihnen frühere allergische Reaktionen – insbesondere auf Kontrastmittel – bekannt sein, teilen Sie dies bitte unbedingt unserem medizinischen Fachpersonal (MTR) und der/dem zuständigen Radiologin/Radiologen mit.
Je nach Art und Ausprägung der bekannten Allergie wird das weitere Vorgehen individuell mit Ihnen abgestimmt. In bestimmten Fällen können vor der Untersuchung vorbeugende Maßnahmen oder Medikamente notwendig sein.
2. Nierenfunktion
MRT-Kontrastmittel wird über die Nieren ausgeschieden. Deshalb muss vor der Verabreichung überprüft werden, ob Ihre Nierenfunktion ausreichend ist.
Wenn bei Ihnen der Verdacht auf eine Nierenerkrankung besteht oder entsprechende Vorerkrankungen bekannt sind, bitten wir Sie, vor der Untersuchung aktuelle Laborwerte (Kreatinin und/oder GFR) durch Ihren Haus- oder Fachärztin ermitteln zu lassen und zum Termin mitzubringen.
Bei schwerer Niereninsuffizienz besteht ein (sehr seltenes) Risiko für das Auftreten einer sogenannten nephrogenen systemischen Fibrose (NSF) – einer ernsthaften Erkrankung von Haut und inneren Organen. Deshalb wird in solchen Fällen besonders sorgfältig über die Kontrastmittelgabe entschieden.
Vorbereitung und Hinweise zur MRT-Untersuchung
Für die Durchführung einer MRT ist in jedem Fall eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich.
Nur bei wenigen MRT-Untersuchungen ist eine spezielle Vorbereitung notwendig, z. B. eine kurzfristige Diät oder das Pausieren bestimmter Medikamente. Falls dies auf Sie zutrifft, werden Sie rechtzeitig durch unsere radiologische Praxis oder Ihre zuweisende Ärztin/Ihren zuweisenden Arzt informiert.
Kontraindikationen – Wann eine MRT nicht oder nur eingeschränkt möglich ist
Bitte informieren Sie uns vor der Untersuchung, falls einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:
Herzschrittmacher oder ICD-Systeme: Diese können durch die Magnetfelder in ihrer Funktion gestört oder beschädigt werden.
Metallsplitter oder Gefäßclips aus ferromagnetischem Material, besonders im Bereich von Auge oder Gehirn.
Temporärer Cava-Filter
Cochleaimplantat (Innenohrimplantat)
Implantierte Insulinpumpen (externe Pumpen müssen entfernt werden)
Größere Piercings aus magnetischem Material, wenn sie nicht entfernt werden können
Große oder schleifenförmige Tätowierungen im Untersuchungsgebiet: Metallhaltige Farbpigmente können sich erwärmen und Hautreizungen oder Verbrennungen verursachen.
Schwangerschaft im 1. Trimenon (1.–13. Woche): Die MRT gilt in dieser Phase als relative Kontraindikation – bitte sprechen Sie dies vorab mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt ab.
Klaustrophobie (Platzangst): Auch dies stellt eine relative Kontraindikation dar. In Absprache kann die Untersuchung unter leichter Sedierung (z. B. mit Midazolam) durchgeführt werden. In diesem Fall ist eine Begleitperson für den Heimweg erforderlich, und Sie sollten am Untersuchungstag nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen oder arbeiten. Während der Untersuchung erfolgt eine kontinuierliche Überwachung von Sauerstoffsättigung und Herzfrequenz.
Was Sie zum Untersuchungstermin mitbringen sollten
Bitte denken Sie an folgende Unterlagen und Gegenstände:
Überweisungsschein
Chipkarte Ihrer Krankenversicherung
Allergiepass
Lesebrille, falls Sie den Aufklärungsbogen vor Ort lesen müssen
Aktuelle Laborwerte (Creatinin und/oder GFR), sofern eine Kontrastmittelgabe geplant ist oder eine Nierenerkrankung vorliegt
Vorbefunde und frühere Bildgebungen (z. B. MRT, CT, Röntgen) derselben Körperregion, sofern diese nicht bei uns durchgeführt wurden
So helfen Sie uns, Ihre Untersuchung optimal vorzubereiten und einen möglichst zeitnahen Befund zu erstellen.