Moderne CT-Diagnostik in Rostock: Hochauflösende Bilder für eine exakte medizinische Beurteilung
Die Computertomografie (CT) ist ein modernes Röntgenverfahren, das detaillierte Schnittbilder des Körpers erstellt. Mit hochauflösender Bildqualität ermöglicht sie eine präzise Diagnostik und schnelle Entscheidungsfindung in der medizinischen Versorgung. In unserer Praxis in Rostock nutzen wir fortschrittliche CT-Technologie für eine schonende und effiziente Untersuchung.
Moderne CT-Diagnostik in Rostock: Hochauflösende Bilder für eine exakte medizinische Beurteilung
Die Computertomografie (CT) ist ein modernes Röntgenverfahren, das detaillierte Schnittbilder des Körpers erstellt. Mit hochauflösender Bildqualität ermöglicht sie eine präzise Diagnostik und schnelle Entscheidungsfindung in der medizinischen Versorgung. In unserer Praxis in Rostock nutzen wir fortschrittliche CT-Technologie für eine schonende und effiziente Untersuchung.
Die Computertomografie ist ein bereits seit 1971 eingesetztes röntgentechnisches Verfahren, um Bilder vom Inneren des Körpers zu erhalten. Der entscheidende Vorteil gegenüber einer klassischen Röntgenuntersuchung liegt darin, dass die CT eine Körperregion Schicht für Schicht darstellen kann und dabei überlagerungsfreie Bilder liefert.
Wie funktioniert das? Das Röntgen-Aufnahmesystem im Inneren des CT- Scanners rotiert um den Patienten und erfasst das Untersuchungsgebiet vollständig. Anders als beim normalen Röntgen, wo zum Beispiel der gesamte Brustkorb auf einmal abgebildet wird, erfasst hier ein fächerförmiger Röntgenstrahl die zu untersuchende Körperregion schichtweise. Die dabei verwendete Röntgenstrahlung wird innerhalb des Körpers durch die verschiedenen vorhandenen Strukturen (z. B. Haut, Fett, Muskel, Organe, Knochen) unterschiedlich stark abgeschwächt und vom gegenüberliegenden Detektor erfasst. Aus den gewonnenen Daten können mithilfe eines Hochleistungscomputers Bilder in allen drei Raumebenen errechnet werden. Diese Bilder können auf einem Bildschirm betrachtet und ausgewertet werden. Die modernste Art der CT-Bilderzeugung ist die Mehrzeilen-Computertomografie (Multislice-Spiral-CT), d. h. pro Röhrenumlauf um den Patienten werden mehrere Schichten gleichzeitig aufgenommen. Der Vorteil dieser hochmodernen Geräte (Scanner) ist neben einer hohen Auflösung und sehr kurzen Untersuchungszeiten vor allem auch eine Reduzierung der Dosis an Röntgenstrahlen.
Die Computertomografie ermöglicht einen vielfältigen Einsatz. Es können Aufnahmen von Kopf bis Fuß in höchster Bildqualität erstellt werden. Eine Stärke der Methode liegt z. B. in ihrer Schnelligkeit. Deshalb wird sie häufig in der Notfalldiagnostik eingesetzt, aber auch bei der Darstellung von Körperbereichen, die ständig in Bewegung sind, wie z. B. die Lunge und das Herz. Außerdem eignet sie sich deshalb auch für die Untersuchung von
schwer kranken, wenig belastbaren Patienten.
In folgenden Bereichen kommt die Computertomografie besonders häufig zum Einsatz:
Kopf:
- Schlaganfalldiagnostik
- Traumadiagnostik (Akutdiagnostik nach Verletzungen, Unfällen)
- Nasennebenhöhlen (Entzündungen, Tumore)
Hals:
- entzündliche und tumoröse Prozesse der Halsorgane
- Ausbreitungsdiagnostik bei anderen Tumorerkrankungen (sog. Staging)
- Darstellung der Blutgefäße (sog. CT-Angiografie)
Thorax (Brustkorb):
- Entzündungen oder Tumore des Mediastinums und der Lunge
- Lungenembolie-Diagnostik
- hochauflösende Darstellung des Lungenparenchyms zur Abklärung chronischer interstitieller
Erkrankungen wie z. B. Fibrose, Emphysem, Bronchiektasen
Abdomen (Bauch und Becken):
- Diagnostik von entzündlichen und tumorösen Erkrankungen der Bauchorgane
- Diagnostik von akuten Notfällen wie Darmverschluss, Hohlorganperforation oder
Traumafolgen - Darstellung der großen Gefäße zur Erkennung von Gefäßverschlüssen (z. B. Embolie der
Mesenterialgefäße oder Einengungen von Gefäßen (z. B. Nierenarterien) - Darstellung von Aneurysmen (CT-Angiografie)
Wirbelsäule:
- Darstellung von Frakturen, Tumoren und Bandscheibenveränderungen
Extremitäten:
- bei komplizierten Frakturen, z. B. in der Nähe von Gelenken oder im Bereich der Handwurzel und Fußwurzel
In manchen Fällen kann es erforderlich sein, zusätzlich zur CT noch andere
Untersuchungsmethoden einzusetzen, um die Diagnostik korrekt und umfassend durchzuführen, z. B. eine Magnetresonanztomografie oder eine Ultraschalluntersuchung. Wann dies erforderlich und sinnvoll ist, werden unsere radiologischen Fachärzte mit Ihnen und Ihrem überweisenden Arzt
beraten.
Am Tag der Untersuchung
Bitte nehmen Sie sich etwas mehr Zeit. Es kann vorkommen, dass Notfallpatient:innen eingeschoben werden müssen, deren Untersuchung nicht aufgeschoben werden kann.
Kontrastmittel zum Trinken (z. B. bei Bauchuntersuchungen)
Ist es bei einer Untersuchung des Bauchraumes notwendig, röntgennegatives Kontrastmittel (z. B. Mannitol) in der Vorbereitungsphase zu trinken, so kann dies bis zu 90 Minuten dauern.
Mannitol ist ein hydrophiler Zuckeralkohol der Mannose und wirkt stark osmotisch. Dies kann eine leichte Durchfallneigung (Diarrhö) verursachen.
Intravenöse Kontrastmittelgabe
Sollte das Kontrastmittel intravenös verabreicht werden, geschieht dies ohne größeren Zeitverlust während der Untersuchung. Dazu wird auf der Untersuchungsliege eine Kanüle in eine Armvene gelegt.
Ablauf der Untersuchung
Während der Untersuchung liegen Sie auf einer Liege, die sich langsam durch die runde Öffnung (Gantry) des Computertomografen bewegt.
Wichtig ist es, möglichst ruhig zu liegen. Bei der Untersuchung der Lunge oder des Bauchraumes müssen Sie auf Anweisung kurz die Luft anhalten (10–20 Sekunden).
Das Kontrastmittel wird über einen Injektor in die Vene eingebracht, der die Menge präzise dosiert. Das radiologische Fachpersonal befindet sich während der Untersuchung im Nebenraum, kann Sie aber sehen und über Lautsprecher mit Ihnen sprechen.
Dauer der Untersuchung
Die Dauer hängt vom zu untersuchenden Körperbereich ab. Manche Untersuchungen dauern nur wenige Sekunden – z. B. Lunge: ca. 7 bis 12 Sekunden.
Inklusive Lagerung und Planung ist die Untersuchung meist nach 5 bis 10 Minuten abgeschlossen.
Wenn Kontrastmittel eingesetzt wird, kommen zusätzliche Wartezeiten hinzu:
ca. 45 Minuten vor der Untersuchung
ca. 30 Minuten nach der Untersuchung
Nach der Untersuchung
Im Anschluss benötigen wir noch etwas Zeit für die Bildverarbeitung, eventuelle Zusatzberechnungen sowie die Befunderstellung.
Ist die Untersuchung schmerzhaft oder schädlich?
Die Untersuchung selbst ist nicht schmerzhaft.
Bei Verabreichung des Kontrastmittels kann es zu einem Wärmegefühl im ganzen Körper kommen – dies ist normal.
Allergische Reaktionen auf Kontrastmittel sind sehr selten, können aber auftreten (siehe Hinweise zur Vorbereitung).
Die Strahlenbelastung wird durch modernste Technik minimiert und automatisch auf Körpergröße und -dicke angepasst.
Für jeden Bereich werden optimierte Programme verwendet, um die Strahlung auf das notwendige Minimum zu reduzieren.
Was ist nach der CT-Untersuchung zu beachten?
Nach der Untersuchung können Sie Ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen.
Wurde Kontrastmittel verabreicht, sollten Sie danach viel trinken (z. B. Tee, Wasser, Saft), um die Ausscheidung zu unterstützen.
Sollten nach der Untersuchung Beschwerden auftreten – z. B. Übelkeit, Durchfall, Unwohlsein, Hautausschlag, Schmerzen o. Ä. – wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.
Sollte dieser oder diese nicht erreichbar sein und stärkere Beschwerden auftreten, rufen Sie bitte den Notarzt.
Wann muss Kontrastmittel eingesetzt werden?
In manchen Fällen – vor allem bei der Untersuchung von Hals, Brustkorb (Thorax) und Bauchraum (Abdomen) – reicht die Bildgebung des CT-Gerätes allein nicht aus.
Daher werden sogenannte Kontrastmittel eingesetzt, um bestimmte Strukturen besser sichtbar zu machen – etwa Blutgefäße oder den Unterschied zwischen gesundem und krankem Gewebe.
Kontrastmittel können entweder intravenös oder oral (getrunken) verabreicht werden:
Intravenöses Kontrastmittel
Dabei handelt es sich um gut verträgliche, jodhaltige Substanzen, die Ihnen während der Untersuchung über eine Kanüle in die Armvene injiziert werden.
Dies geschieht mithilfe eines automatischen Injektors, der die Kontrastmittelmenge in einer für die jeweilige Fragestellung exakt berechneten Geschwindigkeit verabreicht.
Orales (Trink-)Kontrastmittel
Dieses Kontrastmittel wird getrunken, um den Magen-Darm-Trakt besser abzugrenzen – z. B. gegenüber benachbarten Organen oder Lymphknoten.
Auch hierbei handelt es sich in der Regel um jodhaltige Lösungen.
Je nach Untersuchungsziel müssen Sie 0,5 bis 2 Liter dieses Kontrastmittels vor der Untersuchung trinken.
Da der Darm lang ist, dauert es ca. 40 Minuten bis 1 Stunde, bis er vollständig kontrastiert ist.
Wichtig: Das Kontrastmittel sollte möglichst langsam und gleichmäßig getrunken werden, damit sich alle Darmabschnitte gleichmäßig füllen.
Unser Praxispersonal erklärt Ihnen den genauen Ablauf vor Ort.
Mögliche Nebenwirkungen und Risiken
Intravenöses Kontrastmittel
In sehr seltenen Fällen kann eine allergische Reaktion auftreten. Deshalb werden Sie vor der Untersuchung zu bekannten Allergien (z. B. Jodallergie) befragt.
Leichte Reaktionen können sein:
Hautrötung, Juckreiz, Schwellung
Hautausschlag, Niesen
Schwindel oder Übelkeit
Schwerwiegende Komplikationen wie Störungen von Herz, Kreislauf, Atmung oder Nieren sind äußerst selten.
Wenn bei Ihnen eine bekannte Allergie vorliegt, kann vorsorglich ein Medikament verabreicht werden.
Während der Injektion sind folgende kurzzeitige Empfindungen möglich:
Wärmegefühl im ganzen Körper
Trockener Geschmack im Mund
Gefühl, Wasser lassen zu müssen
Nach der Injektion kann gelegentlich ein kleiner Bluterguss an der Einstichstelle auftreten.
Nachblutungen, Infektionen oder Nervenverletzungen sind sehr selten.
Orales Kontrastmittel
Allergische Reaktionen auf das getrunkene Kontrastmittel sind nicht bekannt.
Gelegentlich kann es zu leichtem Durchfall kommen.
Wichtig: Wenn Sie unter Darmreizungen leiden oder einen künstlichen Darmausgang (Stoma) haben, informieren Sie bitte vorab unser Praxis- oder Untersuchungsteam.
Wichtige Hinweise vor der Untersuchung
Bitte klären Sie im Vorfeld der Untersuchung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab, ob bei Ihnen Allergien oder Funktionsstörungen der Nieren oder der Schilddrüse vorliegen. Auch das Vorliegen einer Diabetes-Erkrankung sollte besprochen werden. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann die erforderlichen Laborwerte durch eine Blutuntersuchung bestimmen. Bitte bringen Sie am Tag der Untersuchung die wichtigsten Laborwerte mit:
TSH-Wert (Schilddrüsenfunktion)
Kreatininwert oder GFR-Wert (Nierenfunktion)
Wenn bei Ihnen eine Allergie vorliegt (z. B. auf Nahrungsmittel, Gräser, Pollen, Metalle etc.) oder Sie bekannt allergisch auf Kontrastmittel reagieren, kann zur Vorbeugung einer allergischen Reaktion ein Medikament verabreicht werden. Dieses wird in der Regel über die Infusionsnadel gegeben, die auch für das Kontrastmittel benötigt wird – etwa 30 Minuten vor der Untersuchung.
Da dieses Medikament müde machen kann, müssen Sie einige Dinge beachten:
Sie dürfen nicht selbst Auto fahren
Sie sollten eine Begleitperson oder Fahrer:in organisieren
Für einige Untersuchungen ist es wichtig, dass Sie nüchtern erscheinen. Das bedeutet:
Keine Nahrung oder Getränke
Kein Rauchen (Rauchen regt die Magensäureproduktion an)
Keine Süßigkeiten, kein Kaugummi
Keine Medikamente
In vielen Fällen ist die Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel über eine Vene notwendig. Da dieses über die Nieren ausgeschieden wird, ist es hilfreich, mindestens ½ Liter Wasser oder Tee unmittelbar vor der Untersuchung zu trinken, damit die Nieren optimal arbeiten können. Bitte bringen Sie daher eine kleine Flasche Wasser mit und trinken Sie diese im Wartebereich.
Bitte bringen Sie am Tag der Untersuchung mit:
Überweisungsschein
Ihre Krankenversicherungskarte (Chipkarte)
Allergiepass (falls vorhanden)
Lesebrille (falls benötigt)
Aktuelle Laborwerte (Kreatinin, TSH) – bei geplanter Kontrastmittelgabe
Eine kleine Flasche Wasser – bei geplanter Kontrastmittelgabe
Zusätzlich bitten wir Sie, alle Vorbefunde und Bilder früherer Untersuchungen der betreffenden Körperregion mitzubringen, sofern diese nicht in unserer Praxis durchgeführt wurden. So können wir die Ergebnisse besser vergleichen und schneller eine Diagnose stellen.